Telefonbetrug
“Sie wurden auserwählt und haben bei unserem Gewinnspiel gewonnen” – so beginnen viele Gespräche von Telefonkeilern, die immer mehr KonsumentInnen überrumpeln und in Verträge drängen, die sie so gar nicht gewollt haben. Statt eines Gewinns, gibt es dann saftige Abbuchungen vom Konto. Diesen illegalen Machenschaften stellt sich die SPÖ nun entgegen und fordert dringend benötigte Gesetzesänderungen.
Die unerbetenen Telefonanrufer (“Cold Calling”) rufen oft mit unterdrückter oder ausländischer Nummer an, stellen Suggestivfragen und versuchen dem Gegenüber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (etwa Gewinnzusagen oder günstige Telefontarife) persönliche Daten, insbesondere Kontonummern, zu entlocken. Die Anrufe sind dabei nicht nur lästig, sondern häufig auch noch teuer: Ohne es oftmals zu wissen, hat man dann auch schon einen Vertrag bzw. Verträge, die man in der Art nicht gewollt hat. Bei noch übleren Tricks gaukeln die Unternehmen überhaupt offene Rechnungen aus Geschäften vor, die niemals abgeschlossen wurden.
Telefonbetrug mit automatischer Nichtigkeit bekämpfen
Aus dem umfangreichen Forderungskatalog den die SPÖ ausgearbeitet hat, ist die wichtigste Maßnahme die absolute Nichtigkeit von Verträgen, die VerbraucherInnen auf aufdringliche und skrupellose Art und Weise untergejubelt werden. Nur so kann dieser Vertriebsweg an Attraktivität verlieren und die Opfer dieser skrupelloser Machenschaften dauerhaft geschützt werden.
