Tipps für SurferInnen
Sie können sich grundsätzlich sicher fühlen, solange sie einer Seite nicht ihre persönlichen Daten (wie Name, Anschrift oder Kontodaten) anvertrauen. Dies ist der effektivste Schutz vor dubiosen Internet-Geschäftspraktiken.
Bevor Sie persönliche Daten bekannt geben, sollten sie folgende Schritte beachten:
- Sehen Sie nach, ob die jeweilige Website nicht für ihre dubiosen Geschäftspraktiken bekannt ist. Die Arbeiterkammer führt hierzu eine Liste mit diesen Websiten.
- Hinterfragen Sie, ob der Anbieter solche Daten tatsächlich zur Erfüllung des gewünschten Dienstes benötigt. Bei Gratisangeboten ist dies grundsätzlich nicht der Fall. Auch bei Gewinnspielen sollte man vorsichtig sein.
- Lesen Sie sich immer die Seiten genau durch, achten Sie auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie Kleingedrucktes.
Sollten dadurch auch nur der geringste Zweifel entstehen, nehmen Sie besser Abstand von dieser Seite!
Wehren Sie sich!
Kommt es doch zu unerwünschten Verträgen, ist es wichtig, sich von den ungebetenen Zahlungsaufforderungen nicht einschüchtern zu lassen. Trotz der derzeit unbefriedigenden Gesetzeslage bestehen auch gegenwärtig gewisse Rücktrittsrechte. Verbraucherschutzorganisationen bieten oft Musterbriefe für Rücktrittsschreiben an. Untergejubelte Rechnungen sollten jedenfalls nicht ohne eingehende Prüfung gezahlt werden.
Weitere nützliche Tipps lassen sich auf den Seiten von Verbraucherschutzorganisationen wie der Arbeiterkammer oder dem Verein für Konsumenteninformation finden. Auch der Internet Ombudsmann bietet Betroffenen Hilfestellung an. Links zu diesen Institutionen finden Sie rechts.
